Konferenz: Technologien und Trends die Ihre Firma dynamisieren
Kurzbeschreibung
Top-Experten von renommierten Unternehmen wie Gartner Group, Microsoft und SAP
werfen einen Blick auf die Technologien, welche die Effizienz Ihrer Mitarbeiter,
die Produktivität Ihres Unternehmens und den ROI erhöhen.
- Arbeitsweisen und Führungssysteme der Zukunft
- Prozesse beschleunigen und Unternehmenskultur dynamisieren
- Wie werden Ihre Kunden arbeiten und was werden sie von Ihnen fordern?
- Welche Technologien verändern den Wettbewerb?
- Wie verändern Technologien Ihre Produkte?
Datum
21.11.2006
Zeit
09.00-16.30
Ort
Kursaal Bern
Kosten
Fr. 750.-, Mitglieder der Erfagruppe bezahlen Fr. 600.-
Abstract
-
Mitarbeiter als Treiber erfolgreicher Organisationen der Zukunft
Der Mitarbeiter im 2012 wird der intellektuelle Treiber erfolgreicher Organisationen der Zukunft sein. Mit individuellen Hilfsmitteln, eigenen Informationsquellen, sozialen Netzwerken und in unterschiedlichen Anstellungsverhältnissen wird er sich denjenigen Unternehmen anbieten, welche ihm diese Entfaltungs¬möglichkeiten bieten können. Diese soziale und organisatorische Entwicklung wird massgeblich durch den Einsatz neuer Informations-Devices, aber auch neuer Informations-Beziehungen vorangetrieben werden. Im Bereich der Informations-Devices werden Antworten auf die nachfolgenden Fragen prognostiziert:- Über welche Devices wird die Kommunikation stattfinden?
- Welche konkrete Hardware und welche Standards werden zu Hause, im Office und Mobil zur Anwendung kommen?
- Über welche Identifikation wird auf private, unternehmenseigene und öffentliche Daten zugegriffen.
- Welche Arbeitsweisen und Prozesse werden dadurch ermöglicht und gefördert? - Welche Phasen kennzeichnen diesen Prozess und welcher Zeitplan ist aus heutiger Sicht angemessen?Die Auswirkungen dieser Entwicklungen werden weit reichend sein. Die Beziehung zwischen der Unternehmung und dem individualisierten Mitarbeiter wird gegenüber heutigen, autoritären Führungssystemen, stärker symbiotisch geprägt sein. Somit stellt sich für die Unternehmen schon heute die Frage, wie sie dem individualisierten Mitarbeiter der Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber sein können:- Welche Führungsstrukturen werden den neuen Modellen gerecht?
- Wie können die Stärken der individualisierten Mitarbeiter genutzt, deren Schwächen jedoch gemildert werden?
- Wie können soziologische und soziale Entwicklungen für die Organisation genutzt werden?
- Welche Massnahmen sind heute einzuleiten, um morgen konkurrenzfähig zu sein? Klare Aussagen zur Nutzung und zum Einsatz der Informations-Devices im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich. Prognostizierung der eingesetzten Technologien bis zum Jahr 2012. Entwicklung der Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer im veränderten technologischen und sozialen Umfeld. Hinweise und Empfehlungen an Unternehmen, wie sie in Zukunft wertvolle Mitarbeiter gewinnen, nutzen und halten können.
Herr Reto Schmid
Client Director
Gartner Switzerland GmbH
Reto Schmid ist Experte für die strategische Ausrichtung, Planung und Umsetzung von IT-Organisationen als Motor der Prozessoptimierung im Unternehmen. Als ehemaliger Country Manager der META Group ist er nach der Akquisition durch Gartner als Client Director für Global Accounts tätig. Reto Schmid hat einen Ingenieurstitel HTL, esig+, ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
-
SELFMARKETING UND NETWORKING: WIE ORGANISATIONEN DAVON PROFITIEREN
Der künftige Mitarbeiter macht sich freiwillig gläsern - man wird alles von ihm wissen. Er wird sein CV publiziert haben, er bloggt selber über sich, sein Wissensgebiet und seine Firma. Man wird wissen in welchen Vereinen er ist, wen er kennt, was er weiss und kann, sogar wo er sich gerade aufhält oder neulich aufgehalten hat. Er betreibt Selfmarketing und Networking. Das macht eigentlich Angst - doch, niemand würde es machen wenn es nicht doch Vorteile brächte.- Warum das Mitmach-Internet (Web 2.0) vom Teeny- zum Business-Megatrend geworden ist.
- Wie gehen Firmen damit um und nutzen dies zu ihrem Vorteil
- Wie verändert Social Networking mein Business.
- Wie werden meine Mitarbeiter zu positiven Aushängeschildern?
- Wie nutze ich E-Networking für meine professionelle Tätigkeit?
- Wie kann ich E-Networking für meine Firma / meine Organisation nutzen?
- Welche Gefahren drohen dem gläsernen Menschen?
- Was ist heute bereits möglich: Übersicht über wichtigste Networking-Plattformen
- Anwendungsbeispiele für Anbieter, Einkäufer, Vertriebskanäle - Rekrutierer und Jobsuchende - Investoren und Ventures
Herr Nicolas Berg
Country Manager XING
XING
Nicolas Berg (46), Dipl.Kfm, Country Manager Schweiz für Xing (bisher openBC genannt), einer führenden Social-Networking-Plattform für professionelle Benutzer weltweit. Seit 2000 hat er in 16 innovative Startups investiert, darutner Xing, Whitestein, GenevaLogic, Jobwindow, SemanticSystem, Cellntec und Neurotune. Seit 1984 hat Berg selber 8 innovative Startups gegründet, darunter die Finanzplattform Borsalino, die der Ringier-Verlag 2000 akquirierte. Ausserdem ist er Partner des neuen Startup-Venture-Fonds redalpine Capital, Trainer für venturelab.ch sowie freier Journalist. Berg lebt in Solothurn, ist verheiratet und hat drei Kinder.
Aktuelle Studien zeigen, dass der Impact von Collaboration auf den Unternehmenserfolg ist doppelt so hoch wie die strategische Ausrichtung und fünfmal so hoch wie der Einfluss von externen Marktfaktoren.
Director Developer & Platform Group , Microsoft Switzerland GmbH
Collaboration ist die neue Art wie Teams intern, aber auch organisationsübergreifend, effizienter zusammenarbeiten. Johann Kurz, Direktor Microsoft Schweiz, beleuchtet die neunen Kommunikationsformen, wie Organisationen intelligenter mit Wissen umgehen und bessere Entscheidungen treffen. Welche Technologien in der Pipeline für Organisationen der Zukunft sind und bespricht: Collaboration Strategien - Information Overflow - Identitätsmanagement - Mashup von Dienstleistungen
Aktuelle Studien über nachhaltigen Geschäftserfolg zeigen ein überraschendes Bild: der Impact von Collaboration auf den Unternehmenserfolg ist doppelt so hoch wie die strategische Ausrichtung und ist fünfmal so hoch wie der Einfluss von externen Marktfaktoren. Die treibenden Faktoren dafür sind die zunehmende Vernetzung in der Geschäfts- und Arbeitswelt und das Zusammenspiel von technologischen Innovationen mit sozialen Trends. Dabei entstehen ganz neue Fähigkeiten, die im Produkt- und Serviceswettbewerb entscheidend sind. Collaboration hilft diese Fähigkeiten und das Technologiepotential zu nutzen. Die Herausforderungen an das Management und an die Mitarbeiter sind jedoch enorm. So wird sich das Volumen von elektronischer Kommunikation (email, instant Messaging) und Interaktionen (Meetings) in den nächsten 5 Jahren erneut verfünffachen. Ohne geeignete Massnahmen führt dies unweigerlich zum Kollaps. Das Management muss Collaboration als strategischen Wettbewerbsvorteil managen und den notwendigen technologischen, organisatorischen und kulturellen Rahmen schaffen. Im Vortrag wird auf die Kernfragen in diesen drei Bereichen eingegangen und an Hand von Beispielen mögliche Lösungsansätze beschrieben.
Technologien sind primär Enabler, Beschleuniger oder helfen Barrieren abzubauen. Die Kernfragen sind deshalb:
Herr Johann Kurz
Director Developer & Platform Group
Microsoft Switzerland GmbH
Johann Kurz arbeitet seit 1997 bei Microsoft. Er war in verschiedenen Business- und Marketing Management-Positionen bei Microsoft Schweiz und in der Microsoft Europa-Organisation tätig. In seiner gegenwärtigen Funktion leitet er die Developer & Plattform-Gruppe, die mit Softwarefirmen und Kunden im Bereich der Nutzung neuer Technologien zusammen arbeitet.
Johann Kurz studierte an der Technischen Universität in Graz Nachrichten- und Kommunikationstechnikund hat über Jahre 20 Erfahrung in der Schweizer Hard- und Software-Industrie.
Teams benötigt wirksame Methoden und effiziente Werkzeuge für die Zusammenarbeit. Was sie bereits heute mit Wikis, Blogs - Instant Messaging & Skype - Lotus Sametime & Quickplace und Microsoft Sharepoint bzw. Office 2007 Server machen können. Dr. Bernd Schopp zeigt
- wie innovative Unternehmen von eCollaboration profitieren
- aus welchen Bestandteilen eine eCollaboration Plattform besteht und welche Entwicklungen sich abzeichnen
- welche Erfolgsfaktoren für die Einführung von eCollaboration zu berücksichtigen sind
- Welche breiten Einsatzgebiete sich für eCollaboration heute schon anbieten
- Wie eCollaboration die Organisation, Prozesse und Kulturin Ihrem Unternehmen beschleunigen
Herr Dr. Bernd Schopp
Leiter Markt Schweiz
namics ag
Dr. Bernd Schopp ist Partner und Leiter Markt Schweiz bei namics ag, sein Beratungsschwerpunkt liegt im Bereich Intranet Portalen und eCollaboration Plattformen. Er dissertatierte zum Thema "Integration von Wissensmanagement Plattformen" am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen und ist Autor von Fachartikeln zum Thema eCollaboration, Intranet Portals und Enterprise Application Integration sowie Gewinner des Nielsen-Norman Awards für eines der 10 weltweit besten Intranet Portalen.
In diesem Referat wird dargestellt, was die Technologie RFID ist und was für Vorteile und Möglichkeiten durch den Einsatz von RFID entstehen können. Es werden zudem kurze Praxisbeispiele aufgezeigt, welche bereits heute den Unternehmen eine ROI, Prozessverbesserung oder Wettbewerbsvorteil bringen. Welche Prozesse und Bereiche wie z.B. in der Transport und Logistik, Lagerhaltung, Qualitätskontrolle, Produktionssteuerung, usw. werden von der RFID Technologie betroffen werden. Wie wird sich die Technologie entwickeln - werden die Preise weiter sinken und wie sieht die Technologie der Zukunft aus? Wann ist der perfekte Zeitpunkt um mit RFID anzufangen? Wie gehe ich am besten vor? Wie wird sich meine Branche entwickeln und könnten meine Lieferanten mich wohl zum Einsatz von RFID zwingen? Alle diese Fragen versuchen wir während dieses Referats zu beantworten.
Herr Stephane Pique
Inhaber
Pique.ch
Stephane Pique besitzt mehr als 13 Jahre Erfahrung in RFID und ist ein weltweit anerkannter Experte in diesem Bereich. Seine Berufserfahrung hat Ihn in die einmalige Lage gebracht, die RFID Technologie vom Chip über den Transponder und die Software bis zur kompletten Lösung zu kennen. Stephane Pique hat 6 Jahre für Philips Semiconductors in der Schweiz gearbeitet. Dort war er für den lokalen Aufbau des RFID Geschäfts verantwortlich und hat als Mitglied des Europäischen Management-Teams in verschiedenen Projekten mitgearbeitet. Anschliessend war er ein Jahr für einen Transponder- und Chipkartenhersteller NagraID in der Schweiz als International Sales- and Marketing Manager tätig. Im Jahre 2000 ist er nach Philadelphia gezogen, um für das schweizer Unternehmen Global ID das Geschäft in Nordamerika aufzubauen. Ende 2001 ist er dann als Vice President Sales and Marketing in den Hauptsitz zurückgekehrt. Global ID ist ein Lösungsanbieter und gehört der Sokymat-Gruppe an - dem weltweit führenden Transponderhersteller. Von Anfangs 2004 bis Mitte 2005 war er Vice President Business Development RFID bei einem deutschen Software-Unternehmen namens Seeburger. Seeburger bietet komplette RFID Lösungen von der Analyse bis hin zur 100%igen Partnerintegration an. Seit Mitte 2005 ist Stephane Pique unabhängiger RFID Berater. Er ist Mitgründer, Senior Executive Vice-President und Director of European, Middle Eastern and African Operations des International RFID Business Association - ein Verband für die RFID Industrie und Endkunden (www.rfidbusiness.org) Und Mitglied des OSEC pool of experts (www.osec.ch und www.poolofexperts.ch) Osec Business Network Switzerland wurde vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) zur Wirtschaftsförderung beauftragt. Zusätzlich ist er Mitorganisator der RFID Vision - Themenpark an der SYSTEMS, München
-
WETTBEWERBSVORTEILE DURCH RFID GESTEUERTE GESCHÄFTSPROZESSE
Solution Manager Purchasing & Logistics, SAP (Schweiz) AG
RFID macht die gesamte SupplyChain transparenter, Prozesse werden automatisiert und können laufend optimiert werden. Die instant unternehmensweite Inventuren wird Standard, Regale, Einkaufswagen und Produkte werden Intelligent und erlauben Kunden individuelle Werbung direkt am Point of Sales. RFID bringt Kosten- und Konkurrenzvorteile. Wer RFID einsetzt versteht seine Kunden besser, reagiert schneller und individueller.
Herr Jürgen Andermahr
Solution Manager Purchasing & Logistics
SAP (Schweiz) AG
Jürgen Andermahr hat von 1980 bis 1984 Produktionstechnik in Köln studiert und mit der Graduierung zum Diplom Ingenieur abgeschlossen. Seit 2002 ist Herr Andermahr bei der SAP (Schweiz) AG. Hier ist er in der Funktion des Solution Manager Purchasing & Logistics. In den vorausgegangenen 10 Jahren war er als Business Manager und Mitglied der Geschäftsleitung bei den internationalen SCM Anbietern SynQuest und Numetrix angestellt. Seinen beruflichen Werdegang begann er 1984 bei der Gruppe Bull wo er bis Anfang der 90er Jahre im internationalen Produkt- und Projektmanagement tätig war.
Institutsleiter MNT, NTB - University of Applied Sciences Buchs
Fensterscheiben, die sich von selber reinigen; Banknoten, die fälschungssicher sind; Kunststoffbrillen, die nicht verkratzen; getragene Hemden, die nicht nach Schweiss riechen; oder Medikamente, die selbstständig im Körper den richtigen Wirkungsort aufsuchen: All diese Beispiele sind nicht mehr Fiktion. Die Nanotechnologie macht sie zur Wirklichkeit. Das grosse Potential, das die Nanotechnologie zur Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts macht, entsteht dabei durch die Miniaturisierung zur Mikrometer- und Nanometer-Skala. Zum Vergleich: ein menschliches Kopfhaar ist etwa 50'000 Nanometer breit. Viele auf dem Markt erhältliche Produkte haben "Nano inside", auch wenn uns das oft gar nicht bewusst ist. Das Potential der Nanotechnologie macht auch vor Ihrem Produkt nicht halt. Es kann von marktentscheidender Bedeutung sein, die Vorzüge dieser Technologie zu verstehen und dann zu erkennen, wo sie im eigenen Umfeld anwendbar sein könnten. Und nicht zuletzt ist das Thema "Nano" auch für den Dienstleistungssektor (Banke, Versicherungen, Consulting) von zunehmender Wichtigkeit.- Verstehen, worum es bei der Nanotechnologie geht.
- Unterscheiden zwischen Hype/Fiktionen und Realitäten in der Nanotechnologie
- Analysieren, wie Nanotechnologie in meinem Geschäftsfeld nützlich sein kann oder bei meinen Produkten vorteilhaft sein könnte.
- Ein Gefühl erhalten, wo die Risiken und die Chancen der Nanotechnologie liegen
Herr Dr. André Bernard
Institutsleiter MNT
NTB - University of Applied Sciences Buchs
Dr. André Bernard studierte Elektrotechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) und Biochemie/Immunologie an der Universität in Zürich, wo er 1993 mit dem Diplom abschloss. 1998 erlangte Dr. Bernard den Doktortitel für Arbeiten im Gebiet der Biosensorik und Mikrostrukturierung von biologischen Molekülen, die am IBM Forschungslabor in Rüschlikon und an der Universität Zürich durchgeführt wurden. Danach schloss er sich als Postdoktorand der Gruppe Microcontact Processing am IBM Forschungslabor an und beschäftigte sich mit der Entwicklung miniaturisierter medizin-diagnostischer Tests. 2001 half Dr. Bernard beim Aufbau einer Startup-Firma in Tübingen, Deutschland, und leitete dort die nanotechnologische Entwicklung einer Diagnostikplattform auf der Basis der CompactDisk-Technologie. Er gründete im Anschluss daran seine eigene Firma (indigon GmbH) ebenfalls in Tübingen, wo er sich mit Auftragsentwicklung und Forschung sowie mit Technologie-Transfer beschäftigte. Seit Juni 2005 leitet Dr. Bernard das Institut für Mikro- und Nanotechnologie am NTB. Dr. Bernard hält 6 Patente und hat über 20 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht.